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Referenzen

Gute Qualität und die deutliche Erfüllung der Kundenzufriedenheit war und ist unser Ziel von Anfang an:

Referenzliste und Partner

– Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH
– Flughafen Bremen GmbH
– Flughafen Stuttgart GmbH
– Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH
– Flughafen Nürnberg GmbH
– Flughafen Berlin/Schönefeld GmbH
-Bergsiek Behälterbau GmbH

-Hanning & Kahl GmbH und Co. KG

-Zimmermann Transport- und Chemiehandelsgesellschaft  mbH und Co.KG

Hinzu kommen regelmäßig Privatpersonen und Geschäftsführer von vielen weiteren mittelständischen Unternehmen.

Hier einige Auszüge aus der Presse sowie das Feedback einiger Teilnehmerinnen
und Teilnehmer.

Lokales / Lippstadt 30.04.2003

In Boeing 737 Flugangst bekämpfen
Auf dem Flughafen Paderborn/Lippstadt laufen entsprechende Seminare mit
großem Erfolg Psychologe und Pädagoge bieten Hilfe / Aber auch technische
Fragen werden besprochen.
LIPPSTADT.
Vom Flughafen Paderborn/Lippstadt aus kann man nicht nur in alle Welt fliegen,
der heimische Airport bietet auch mit großem Erfolg Seminare gegen Flugangst
an. In diesem Jahr hat es bereits zwei Seminare gegeben, das nächste findet am
16. und 17. Mai auf dem Flughafen statt.

Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmern einen bewussten Umgang mit der
Flugangst zu ermöglichen, um diese dann möglichst abzubauen. Hierzu werden
an den zwei Seminartagen verschiedene psychologische Bewältigungsstrategien
ange- boten. Wie Experten berichten, leiden nicht wenige Menschen unter Angst-
und Panikstörungen. Dazu zählt auch die Flugangst.
Damit werden sich die Seminar-Leiter, der Diplom-Psychologe Uwe Bohlmann
und der Diplom-Pädagoge Frank Eisenberg intensiv beschäftigen.

Aber auch der Bereich „Technik des Fliegens“ kommt an den zwei Tagen nicht zu
kurz. Hierbei geht es u.a. um so elementare Fragen wie: „Warum kann ein
Flugzeug überhaupt fliegen ? Sind Turbulenzen gefährlich? Werden Piloten
regelmäßig überprüft?“ Denn oftmals bereitet Menschen mit Flugangst auch die
Unwissenheit hin- sichtlich der Technik Unbehagen. Sie wissen nicht genau, was
auf sie zukommt, oder was die Hydraulikgeräusche des Fahrwerks oder der
Klappen zu bedeuten haben. Eine entsprechende Übung sowie ein etwa
halbstündiger Aufenthalt in einer Boeing 737-400, die auf dem Vorfeld des
Flughafens zur Verfügung steht, runden das Programm ab. Zum Ende des
zweiten Seminars haben die Teilnehmer auf eigenem Wunsch die Möglichkeit,
nochmals ein kurzes Einzelgespräch mit den Dozenten zu führen.

Das Feedback der bisherigen Teilnehmer war sehr positiv : „Werde ich auf alle
Fälle weiterempfehlen. Gut strukturiertes Programm“, hieß es da oder:“Bin
endlich ermutigt, zu fliegen.“ Beide Dozenten sind selbst aktive Flieger und
können sich aufgrund dessen gut in die Lage von Menschen mit Flugangst
versetzen.

Das nächste Seminar gegen Flugangst beginnt am Freitag 16. Mai 03 um 18 Uhr. Weitere Infos auch zu den Anmeldungen gibt es unter Tel. 05693 915540 bzw. 0170- 3181406.

Artikel aus der Welt vom 14. Juli 2003 (Bremen)

Panikattacken in 10.000 Meter Höhe
Seminare gegen Flugangst gibt es jetzt am Bremer Flughafen – jeder dritte Passagier leidet

Fliegen ist für Sonja Liso die Hölle. „Wenn das Flugzeug startet, weiß ich, dass ich sterben werde“, sagt die 35-Jährige. Während des Flugs kann sie sich gerade noch zusammenreißen, nicht zu schreien. Dafür weint sie und hört erst auf, wenn der Flieger sicher gelandet ist. Das war nicht immer so. Noch vor fünf Jahren lachte sie jeden aus, der an Flugangst litt. Liso hatte sogar richtig Spaß am Fliegen. Doch plötzlich war die Panik da, ohne ersichtlichen Grund. „Dabei möchte ich noch so viel von der Welt sehen“, sagt Liso. Deshalb besucht sie nun ein Seminar gegen Flugangst.

Der Pädagoge Frank Eisenberg und der Psychologe Uwe Bohlmann bieten seit diesem Wochenende ein solches Training am Bremer Flughafen an. Zehn Frauen, vier Männer und ein Kind haben sich zum ersten Seminar zusammengefunden und erzählen von ihren Ängsten. Eine Teilnehmerin berichtet, dass sie schon 17 Jahre nicht mehr fliege. Der Leidensdruck ist immens“, sagt Bohlmann. Die Flugangst be- trifft schließlich meist nicht einen allein: „Die ganze Familie kann dann nicht in die Ferien fliegen“, betont der Seminarleiter.

Anja Meißners Panik begann vor drei Jahren auf dem Rückflug aus der Karibik. Das Flugzeug sackte plötzlich ab, als die Stewardessen gerade das Essen verteilten. Ge- schirr flog durch die Gegend, Gepäck fiel aus den Fächern.

„Solche Turbulenzen sind unangenehm, aber nicht gefährlich“, beruhigt Bohlmann, der wie sein Kollege Eisenberg selbst Hobby-Pilot ist. Viele Passagiere hätten Angst, weil sie kein Vertrauen in die Technik hätten. „In der Fliegerei ist alles mehrfach abgesichert“, betont Eisenberg. Dem Flugzeug machten auch Turbulenzen nichts aus – das sei, wie mit dem Auto über Kopfsteinpflaster zu fahren, sagt Bohlmann. Erleichtert atmet Sonja Liso auf, als sie hört, dass ein Flugzeug nicht einfach wie ein Stein vom Himmel fallen kann. „Ich wusste gar nicht, dass eine Boeing 737 im Segelflug sicher landen könnte“, sagt Liso. Das neue Wissen gibt ihr Sicherheit.

In einem zweiten Schritt lernen die Teilnehmer, mit ihrer Angst umzugehen. Entspan- nungsübungen werden gezeigt, Bewältigungsstrategien entwickelt. „Flugangst hat nichts mit Schwäche zu tun“, betont der Psychologe Bohlmann. Furcht sei vielmehr eine gute Lebensversicherung, es komme nur auf das Maß an. Jeder dritte Passagier leide an Flugangst. Nicht zuletzt deshalb seien alkoholische Getränke an Bord so beliebt.

Am Ende des Seminars sind fast alle Teilnehmer motiviert, sich bald wieder in ein Flugzeug zu wagen. Anja Meißner ist zwar noch skeptisch, gibt aber ihrem Mann grünes Licht für den Kauf eines Flugtickets nach Mallorca. Und Sonja Liso freut sich schon auf einen Trip nach Rom.